Letzte Woche durften wir die Werke von Mahle, einem der größten Automobilzulieferer weltweit, besuchen. Ziel des Besuchs war es, einen Einblick in die Forschung und Entwicklung neuer Antriebstechnologien zu gewinnen – speziell Motoren, die mit Wasserstoff oder Brennstoffzellen betrieben werden. Die Werksführung machte deutlich, wie innovativ die Branche arbeitet und wie stark der Wandel in der Mobilität voranschreitet.
Gleichzeitig wurde in den Gesprächen mit den Verantwortlichen klar, wie angespannt die Lage für die gesamte Zulieferbranche in Baden-Württemberg ist. Globale Märkte verändern sich rasant, der Absatz von Fahrzeugen sinkt und China wird sowohl harter Wettbewerber als auch ein unsicherer Absatzmarkt. Tausende Arbeitsplätze stehen unter Druck.
Für uns Grüne ist klar: Unternehmen wie Mahle brauchen vor allem eines – Stabilität und eine verlässliche Perspektive. Die EU als zusammenhängender Markt ist dabei ein entscheidender Vorteil, sowohl in Verhandlungen mit China und den USA als auch für die Stärkung der Industrie vor Ort.
Unser Besuch hat einmal mehr gezeigt: Die Zukunft der Mobilität hängt von Innovation, einem starken europäischen Markt und verlässlichen Rahmenbedingungen ab. Wir stehen als Grüne fest für diese Strategie – für Arbeitsplätze, Technologie und ein starkes Baden-Württemberg.
